Gleichstellung weiter denken!

Zwei WC-Tafeln, dessen Pfeile je in die andere Richtung zeigen, stehen vo einem Kassenhäuschen und neben einem Wohnmobil.

Die Gleichstellung stagniert. Frauen sind nach wie vor einer grossen Lohn- und Rentendiskriminierung ausgesetzt. Der Verfassungsartikel zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Ausbildung, Familie und Arbeit ist bei Weitem nicht erfüllt, obwohl dieser seit 1981 in der Verfassung steht. Frauen erhalten im Durchschnitt 18 Prozent weniger Lohn und 37 Prozent weniger Rente als Männer. Das ist unhaltbar.

Die Schweiz steht im europäischen Vergleich schlecht da, sei es bezüglich Elternurlaub, Lohngleichheit und dem Anteil an Frauen in Führungspositionen. Insbesondere um die soziale Absicherung von Frauen steht es sehr schlecht; sie befindet sich im freien Fall. Besonders betroffen sind Frauen mit kleinen Einkommen.

Am 14. Juni haben sich in der Schweiz am Frauenstreik über eine halbe Million Frauen und solidarische Menschen beteiligt und zum Ausdruck gebracht, dass es nun bezüglich Lohngleichheit und Vereinbarkeitsfragen endlich vorwärts gehen muss.

Niemand darf aufgrund der Herkunft, einer Krankheit oder Behinderung, einer Religionszugehörigkeit, sexuellen Orientierung und Geschlechteridentität benachteiligt werden.

Es gilt, strukturelle Diskriminierungen zu beheben und die Gleichstellung aller Geschlechter voranzutreiben. Lesben, Schwule, Bisexuelle und trans-Menschen müssen endlich in allen Lebensbereichen rechtlich gleichgestellt werden. Es gilt, die Gleichstellung weiter zu denken!